Unterwasser­pflanzen: Schön und öko­logisch wertvoll

Vielen Menschen erschrecken, wenn sie beim Schwimmen von Wasserpflanzen gestreift werden. Solche Berührungen können Angst und Ekel wecken. Vielleicht wäre den Badenden geholfen, wenn sie mehr über diese wertvolle Vegetation wüssten.

Editorial

Es sind gegenwärtig vor allem zwei Themen, die Dr. Irene Purtschert mit Blick auf den Bodensee beschäftigen: organische Spurenstoffe und aquatische Neozoen. Beide Phänomene stellen uns erst seit kurzem vor Herausforderungen.

Als der Boden­see mit Ab­wasser über­düngt wurde

Man kann es sich heute kaum mehr vorstellen: Noch vor 50 Jahren schwammen im Bodensee zeitweilig dicke Algenwatten. Und noch einige Jahre früher wurde bei bestimmten Wetterlagen übelriechender Dreck ans Ufer geschwemmt. Hinterlassenschaften, die heute in Kläranlagen aus dem Abwasser entfernt werden – bevor es gereinigt in Fließgewässer und in den See gelangt. Weil es früher noch keine derartigen Klärwerke gab, wurde der See kräftig mit Abwasser gedüngt.

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„Sehforelle“ – Einblicke in den Bodensee

Der Name ist Programm: Im Ausstellungspavillon „Sehforelle” sollen den Besucherinnen und Besuchern der baden-württembergischen Landesgartenschau in Überlingen in diesem Sommer tiefe Einblicke in den Bodensee vermittelt werden.

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Gewässer­lebens­räume ökologisch aufwerten

Am Beispiel der Bregenzerach lässt sich zeigen wie bei Renaturierungen von Bodenseezuflüssen im Idealfall alle gewinnen: Nicht nur die Natur profitiert, gedient ist auch den erholungsuchenden Menschen und dem Hochwasserschutz.

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Seelexikon

Weiße Steine durch Calcitfällung

Es kommt immer wieder vor, dass die Steine am Bodenseeufer richtig strahlend weiß leuchten. Das intensive Weiß kam in diesem Fall von einem Überzug, der aus Schalen abgestorbener Kieselalgen sowie aus mineralischen Bestandteilen besteht, zu denen vor allem Kalk gehört. Durch eine entsprechende Lichtbrechung kommt dann die schneeweiße Farbe zustande.